Das erste Mal hier

Wir wissen, dass es nicht immer leicht ist, einen ersten Besuch in einer Kirche zu wagen. Was ist zu erwarten? Was für Leute sind dort? Werde ich nach Geld gefragt? Ist es ok, andere Ansichten als die Leute dort zu haben? Gibt es Raum für Kinder?

Wir wollen Mosaik Heidelberg so offen und zugänglich wie möglich machen – egal welche Ansichten, welchen Hintergrund oder welche Vorerfahrung jemand mit sich bringt. In unseren Gottesdiensten schaffen wir einen Raum, in dem Fragen des Lebens und Glaubens überdacht werden können, sowie eine Begegnung mit Gott stattfinden kann. Wir setzen dabei auf Ehrlichkeit und Transparenz, und sind uns bewusst, dass jede Person ihre eigene Geschichte mitbringt und einen individuellen Weg beschreitet.

Der Ablauf

Unser Gottesdienst startet um 16.00 Uhr. Nach einer Begrüßung gibt es Ansagen über die aktuellen Aktivitäten. Dann folgt eine Zeit der Anbetung, geführt von einer Band, die aktuelle Lieder spielt und ca. 30 Minuten zum Mitsingen einlädt. Anschließend folgen häufig Ankündigungen und eine Predigt von ca. 30 Minuten. Am Ende des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit, für sich beten zu lassen und Gespräche zu führen. Es besteht Programm für Kinder während des Gottesdienstes. Wir sammeln manchmal Spenden für unsere Gemeinde – das ist jeweils freiwillig und nicht an Erwartungen geknüpft.

Wie ist das Flair in der Gemeinde? Wie fühlt es sich an, bei Mosaik Heidelberg zu sein?

Erwarte Raum

In unserer hektischen Welt voller Anforderungen wollen wir im Gottesdienst Raum bieten: zum Denken, zum Beten, zum Danken, zum Reflektieren. Wir wollen aktiv entschleunigen und nehmen uns daher knapp 1,5 Stunden Zeit, um zu singen, zu beten und Gottes Wort zu hören. Dabei bleibt es jeder Person frei, ob und wie intensiv sie sich an den verschiedenen Teilen des Gottesdienstes beteiligt.

Erwarte Ehrlichkeit

Viele Leute bemerken nach einem ersten Besuch bei uns: „Das sind ja alles normale Leute“. Wir legen viel Wert auf Ehrlichkeit in unserem Umgang miteinander und mit Gott. Oberflächlichkeit und Show hat keinen Platz, vielmehr stellen wir uns der Realität des Lebens und reden auch über Dinge, die man in Kirchen nicht so oft hört. Wir sind eine Gruppe von normalen Leuten, die mitten im Leben stehen und keinen Hehl aus ihren Fehlern und Freuden machen.

Erwarte Relevanz

Gerade weil wir mitten im Leben stehen, gehen wir mit Gott und der Bibel in alltagstauglichen Wegen um. Uns interessiert vor allem, was funktioniert und in unserem Leben einen Unterschied macht. Dabei ist die wahre Anwendung unseres Lebens mit Gott nicht im Gottesdienst, sondern z.B. Donnerstag morgens bei der Arbeit, in der Familie oder an der Uni wichtig. Wir sind davon überzeugt, dass Gott für normale Menschen da ist und es super bereichernd ist, mit ihm den Alltag zu leben. Das kommt auch in unseren Gottesdiensten durch.

Erwarte Gott

„Es muss in der Gemeinde etwas geben,“ sagt der Philosoph Francis Schaeffer, „das nicht mit Psychologie oder sozialer Dynamik zu erklären ist“. Wir haben dieses ETWAS schon oft erlebt. Wir bezeichnen es als die Gegenwart Gottes. Unserem Erleben nach ist Gott nicht ein Prinzip oder eine distanzierten Logik, sondern eine aktive Person, die in die Weltgeschichte hinein wirkt. Diese Aktivitäten von Gott sind für alle Leute erlebbar, nicht nur für Spezialisten. Daher nehmen wir uns die Zeit im Gottesdienst und erwarten, dass Gott sich tatsächlich zeigt und in unserem Leben etwas bewirkt.

Wir denken, dass das Leben von Jesus deshalb so viel Aufsehen erregt hat, weil es in die Hektik der Menschen kam, weil es nichts mit Show zu tun hatte, weil es super relevant war und weil Gott selbst zum Zuge kam und kommt. Daher laden wir alle ein, diesen Weg mit uns zu gehen und sich von Gott überraschen zu lassen.