KUNA - Integration in Heidelberg

Die Flüchtlings-Welle von 2015 ist abgeflacht. Wir bewegen uns aktuell wieder auf ein Niveau zu wie vor der großen Zuwanderung. Die Geflüchteten die sich bereits hier befinden stehen jedoch nach wie vor vor der Herausforderung sich zu integrieren und neu zu orientieren. Was nachdenklich stimmt: nach 3 Jahren ist die Zahl derer in Arbeit nur bei 30%. Nur zwei Länder der Welt sind auf diesem Niveau, Burkina Faso und Simbabwe. Und das mitten in unserem Mittelstandsweltmeister-Umfeld. Mit so viel Arbeitslosigkeit sind Probleme vorprogrammiert. Egal wie tolerant und sprachfördernd wir sind. 

 
refugees.jpg

Die Herausforderung

Flüchtlinge kommen nach Deutschland und sie mit vielen Barrieren konfrontiert - Sprache, Bürokratie, Kultur und Ängste. Die Bedarfe bei den Geflüchteten sind eigentlich immer gleich – ich suche Wohnung; ich suche Arbeit. Wir haben uns schon oft ins Zeug gelegt und auch öfter mal erfolgreich vermittelt. Und dann kommt oft noch die Sprache als Hindernis hinzu. Wie Murat kürzlich meinte: „Die Flüchtlinge erzählen mir, sie gehen in den Sprachkurs und lernen. Aber niemand spricht deutsch mit ihnen.“ Was fehlt ist echte Integration – sich kennen, miteinander unterwegs sein, füreinander da sein.

Kuna_logo_vertical.png

Antwort: Social Business

Hier kommt unsere Idee ins Spiel. Wir gründen in Heidelberg einen Ort, den wir KUNA nennen. Das steht für „Gemeinsam“ und will Begegnung und miteinander schaffen. Zum einen gestalten wir eine Wohngemeinschaft – mit 50-50 Belegung. So lernen Geflüchtete Deutsche kennen und umgekehrt. Und dann gründen wir ein Business – Vermietung von Event-Räumen (mehr dazu).

Dort beziehen wir die Geflüchteten ein und helfen ihnen, die deutsche Arbeitskultur anzunehmen. Denn hier gibt es Werte und Anforderungen (wie Pünktlichkeit, Qualität etc), ohne die es echt schwer wird, einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Das ist auch das größte Hindernis in Jobfindung und Vermittlung: Werte und Erwartungen. Wenn wir zusammen leben, uns kennen und schätzen, können wir viel besser unterstützen und die Brücke in unsrer Kultur bauen. Wir wollen nicht nur ein Hilfsangebot, sondern Freundschaften und Beziehungen.

andreas.jpg

Das team

Seit November 2018 ist Andreas Hildebrandt Geschäftsführer von KUNA. Er organisiert die tägliche Arbeit mit Flüchtlingen, betreut sie in der Arbeitsfindung und entwickelt Partnerschaften.

KUNA ist eine Kooperation der Mosaik Heidelberg und der Firma TAGWERK, die von Murat Yulafci, Lars Watling, Christian Lessing und Marlin Watling geführt wird.

Wir haben eine Reihe von Partnern wie das Sharehaus Berlin, die Hoffnungsträger, Kraus Immobilien, die SRH Hochschule und Sindbad Catering.

tinyhouse.jpg

aktuelle projekte

Wir verfolgen aktuell zwei Standbeine. Zum einen bauen wir Tiny Houses mit Flüchtlingen in einer Scheuen in Bammental. Dabei lernen sie praktische Fähigkeiten und werden beim Arbeiten in Deutschland begleitet. Das Ziel ist, sie dann in einen Job zu vermitteln.

Zum anderen vermieten wir eine Reihe von Eventräumen in und um Heidelberg, um dort Prozesse zu schleifen und die Abwicklung zu meistern.

Mehr gibt’s auf Insta und per Newsletter. Mitarbeiten gerne Kontakt an Andreas: 01774029284.

integration.jpg

was ist erfolg

Wir sind darauf aus, das Flüchtlinge Teil der Gesellschaft werden. Daher schauen wir darauf, wie viele Flüchtlinge wir zu einem dauerhaften Job verhelfen können und zu einem Netzwerk von Freundschaften mit Heidelbergern.

Stand November 2018 haben wir 4 Flüchtlinge in Integrationsmaßnahmen.

Wer uns unterstützen will wird von uns als Held angesehen:

Mosaik Heidelberg
IBAN: DE14 5206 0410 0005 0123 25
BIC: GENODEF1EK1

(Für jede Spende können wir als gemeinnützig anerkannter Verein, am Jahresende eine Spendenbescheinigung ausstellen.)